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Kinderbetreuung

An unseren beiden Standorten in Dormagen und Grevenbroich haben wir jeweils ein Kinderzimmer eröffnet, in dem wir unseren Mitarbeitern die folgenden drei Betreuungsmodule anbieten können:

  • Betreuung von unter 3-Jährigen Kindern in Form der Großtagespflege oder regelmäßige Betreuung von älteren Kindern, in Ergänzung zum Kindergarten oder der Grundschule
  • Spontanbetreuung für Kinder zwischen 1 und 12 Jahren
  • Ferienprogramme und Kursangebote.

Informationen und Anmeldung unter Tel. 02305/63970-10                                            E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer unter Downloads.

Die Großtagespflege für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren

In dieser Betreuungsform werden 9 Kinder gleichzeitig betreut, wofür 2 Tagesmütter zur Verfügung stehen. Eine weitere Tagesmutter wird die Vertretung in Krankheits- und Urlaubsphasen übernehmen und gleichzeitig die Spontanbetreuung abdecken, sofern die Großtagespflegegruppe voll ausgelastet ist. Der Betreuer-Kind Bezug wird ermöglicht, um der individuellen Versorgung der Kinder gerecht zu werden. Die Fachkräfte leben in einer familiären Atmosphäre mit den Kindern und setzen gemeinsam die oben beschriebenen Strukturen und Regeln um.

Die Tagesmütter werden bei der do.it angestellt. Ihr Arbeitsvertrag wird so gestaltet, dass neben der reinen Betreuung der Kinder auch noch Zeit für Teamsitzungen und Planungen zur Verfügung gestellt wird. Wird die Arbeitszeit nicht komplett für den Einsatz in der Großtagespflege benötigt, so übernehmen die Beschäftigten die Arbeit in der Spontanbetreuung oder im Familiendienst, je nach Arbeitszeitvolumen. Die Dienstplangestaltung wird von der Leiterin des Kinderzimmers mit der pädagogischen Fachberaterin vorgenommen und orientiert sich an den Wünschen der Mitarbeitenden. Diese tragen ihre privaten Termine und Arbeitszeitwünsche in ein Planungsbuch bis zum 15. des Vormonats ein, damit daraufhin der Dienstplan bis zum 25. geschrieben werden kann. Die Betreuungszeiten der Großtagespflegekinder sind Grundlage für die Arbeitszeiten. Entsprechend der planbaren Abwesenheit der Hauptbeschäftigten wird dann die Vertretungskraft Koordiniert, die neben ihrer Vertretungsfunktion auch in der Spontanbetreuung eingesetzt werden kann.

Die Großtagespflegestelle ist montags bis freitags von 7:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Bei Bedarf kann eine Erweiterung der Betreuung erfolgen, auch auf das Wochenende. Die Öffnungszeit definiert nicht die Betreuungszeit der Kinder. Sie gibt den Eltern lediglich einen Rahmen vor, in dem sie die erforderliche Betreuung wählen können.

Das Konzept

Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, sie zu selbständigen Menschen heranwachsen zu sehen und auf das Leben neugierig zu machen, ist die Grundlage des pädagogischen Handelns der Verantwortlichen. Dass dies bedeutet, auch die Eltern und weitere Bezugspersonen in den Blick zu nehmen, erschließt sich von selbst: Die ersten, die Vertrauen zur Betreuungsart und -Person fassen, sind die Eltern. Ihre Sicherheit überträgt sich auf das Kind und erleichtert den sanften Loslöseprozess, der als Einstieg in das eigenständige Leben des Kindes von großer Bedeutung ist. Damit dies gelingt, wurde für Eltern, Kinder und Betreuungspersonal ein Eingewöhnungskonzept entwickelt, das eine individuelle Einbindung des Kindes in das Kinderzimmer ermöglicht.

Beginnt dann der Alltag für die Kleinen, gibt der immer wiederkehrende Tagesablauf mit festen Ritualen Sicherheit. Innerhalb dieses gesteckten Rahmens entfalten die Kinder ihre eigene Kreativität, probieren sich aus und messen sich mit anderen Kindern. Ihr eigener Rhythmus von Schlafens- und Essenszeiten wird berücksichtigt, so dass die familiären Gewohnheiten in den Betreuungsalltag mit einfließen.

Der Träger

Die Rhein-Kreis Neuss Kliniken haben die do.it projekt-management GmbH & Co.KG beauftragt, den Betrieb der Kinderzimmers an den Standorten Dormagen und Grevenbroich zu übernehmen. Die do.it projekt-management ist die Verwaltungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kinderhauses Rasselbande (www.kinderhaus-rasselbande.de). Die Geschäftsführerin von beiden Unternehmen, Angelika Kirstein, entwickelt seit 1995 innovative Konzepte der Kinderbetreuung für berufstätige Eltern. Neben hohen Qualitätsansprüchen in Bezug auf den Raum, die Pädagogik und die Organisation von Kinderbetreuung geht es in erster Linie um das Kind, dessen Wohlbefinden und Zufriedenheit der Maßstab ist.

Das Personal

Die do.it wählt die Betreuungspersonen aus, qualifiziert diese im Kinderhaus Rasselbande zu konzeptionellen Fragestellungen und stellt den im Kinderzimmer tätigen eine erfahrene Fachberaterin zur Seite. Darüber hinaus wird die gesamte Verwaltung des Kinderzimmers innerhalb der do.it geregelt, so dass die pädagogisch Tätigen sich auf das Wesentliche, nämlich die Arbeit am Kind und die Zusammenarbeit mit den Eltern konzentrieren können.

Die Spontanbetreuung für Kinder im Alter von 1 bis 12 Jahren

Die Spontanbetreuung ist eine Betreuungsform, die von Kindern ergänzend zu einer bestehenden Betreuung, sei es im privaten oder im institutionellen Rahmen, genutzt wird. Kinder ab 1 bis 12 Jahren können das Angebot in Anspruch nehmen, sofern sie im Vorfeld eine „Eintrittskarte“ für die Betreuung erworben haben. Diese ist erforderlich, um die Räume, das Personal als auch den Tagesablauf im Kinderzimmer kennenzulernen. Altersentsprechend werden verschiedene Möglichkeiten angeboten, die Eintrittskarte zu erhalten, mal mit, mal ohne Eltern und auch in enger Abstimmung mit den Erziehungsverantwortlichen. Die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Familien werden schon in der Eingewöhnungsphase berücksichtigt.

In der Spontanbetreuung können maximal 9 Kinder gleichzeitig betreut werden. Sollte diese Zahl erreicht werden, wird der Spontanbetreuungsraum vom Großtagespflegeraum mithilfe der mobilen Trennwand getrennt. Kommen nur vereinzelt Kinder in die Spontanbetreuung, so werden sie als Besucher in der Großtagespflegegruppe integriert, sofern dort nicht mehr als 6 Kinder anwesend sind.

Bei mehr als 6 Kindern in der Großtagespflege und mehr als 3 Kindern in der Spontanbetreuung findet generell eine räumliche Trennung statt. Ebenso sind für diese Anzahl Kinder dann 3 Betreuungspersonen zuständig.

Die Kinder in der Spontanbetreuung sind nie länger als 3 Monate regelmäßig im Kinderzimmer oder nutzen mehr als 15 Betreuungsstunden pro Woche. Sollten diese Anfragen ergänzend zu einer institutionellen oder privaten Betreuung in der Spontanbetreuung gestellt werden, so werden daraus Tagespflegeplätze entwickelt, durchaus bei Bedarf auch zu Hause im familiären Umfeld.

Sollte die Nachfrage in der Spontanbetreuung auch am Wochenende gestellt werden und häufig Spätnachmittagszeiten betreffen, so ist davon auszugehen, dass ein Mitarbeiterpool aufzubauen ist, der sich auf mehrere Köpfe verteilt, um den individuellen Fragestellungen gerecht zu werden. Hier ist  geplant,  Mitarbeitende, die sich in Elternzeit in den Rhein-Kreis Neuss Kliniken befinden, für die Betreuung zu gewinnen, um mit Kleinverträgen oder Minijobs die differenzierten Aufgabenstellungen bewerkstelligen zu können.

Im Raum, der für die Spontanbetreuung zur Verfügung steht werden bei nicht Nutzung durch Spontankinder auch Kursangebote durchgeführt. Diese dienen dazu, dass Kinder die erforderliche Eintrittskarte erwerben können und ihren Neigungen entsprechend kreative, musische oder motorische Angebote im Kinderzimmer wahrnehmen können.

Zugangsvoraussetzungen für die Spontanbetreuung

0- bis 3-Jährige: Teilnahme an 2 Krabbelgruppen-Terminen (gemeinsam mit den Eltern)

3- bis 6-Jährige: Teilnahme an 2 Spiele-Nachmittagen (ohne Eltern) oder Teilnahme an einer Woche im Ferienprogramm

6- bis 10-Jährige: Teilnahme an 2 Spiele-Nachmittagen oder 3 Tage am Ferienprogramm

Die Familien erhalten einen Kinderzimmerausweis, auf dem die Nutzung der Einstiegsvoraussetzungen eingetragen wird. Nur in Ausnahmefällen kann eine Betreuung stattfinden bevor die Kriterien erfüllt sind.

Eingewöhnung und Eintrittskarte

Kinder brauchen gerade in Sondersituationen Sicherheit. Dem Kinderzimmer-Konzept liegt deshalb ein Kurssystem bzw. ein Eingewöhnungskonzept zugrunde, das sicherstellt, dass den Kindern Betreuungspersonal und Betreuungsräumlichkeiten bekannt sind.

Die Betreuung im Kinderzimmer wird nicht als Notfall sondern als „normaler Sonderfall“ wahrgenommen. Die Eltern wissen, dass sich ihr Kind wohl fühlt und geben es gerne in vertraute Hände.

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