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Gewebezerkleinerung

 

Neueste Innovation in der Frauenklinik!

Ab Mai 2015 können wir als erste Kliniken (Grevenbroich und Dormagen) bundesweit ein neues, von uns entwickeltes Verfahren zur Gewebebergung einsetzen. Worum es dabei geht, möchten wir kurz erläutern.

Ist es notwendig eine Gebärmutter zu entfernen, tun wir dies in aller Regel in Form einer Teilentfernung (LasH). Dies bedeutet, dass nur der Gebärmutterkörper entfernt wird und der Beckenboden völlig unverletzt bleibt. Diese Operation wird unter Kamerasicht durchgeführt, und da nur sehr kleine Einschnitte gemacht werden, muss das zu entfernende Gewebe zerkleinert werden. Damit sicher keine Reste im Bauch verbleiben, haben wir ein System entwickelt, welches uns ermöglicht völlig restefrei das Material aus dem Körper zu entfernen. Dazu führen wir einen von uns entwickelten Beutel in den Bauch ein, der als künstlicher Raum dient, in dem man arbeiten kann. In diesen wird das Gewebe eingebracht und zerkleinert. Kleine Späne, die beim Zerkleinern anfallen, werden mit dem Beutel vollständig aus dem Bauchraum entfernt. Da in sehr seltenen Fällen (ca.1/1000) auch bösartige Veränderungen im Gewebe vorliegen können, ist in den USA das Zerkleinern als kritisch eingestuft worden. Alle Fachgesellschaften haben sich für die Zerkleinerung ausgesprochen, da eine Abschaffung der Zerkleinerung gleichzeitig ein Verzicht auf die schonenden endoskopischen Methoden bedeuten würde. Dies wird auf Grund des sehr geringen Risikos als unverhältnismäßig angesehen. Damit wir auch dieses kleine Risiko minimieren, setzen wir bei der Gebärmutter- oder Myomzerkleinerung nun das von uns entwickelte Verfahren ein.

 

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