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Kardiologie (Herz-Kreislauf)

Kreiskrankenhaus  Grevenbroich 001

Im Bereich der Herzkrankheiten verfügt die Klinik über alle zur Akutbehandlung zur Lebensrettung notwendigen Therapie- und Überwachungsmöglichkeiten. Als regionales Zentrum fügt sie sich in ein Kompetenz-Netzwerk zur optimalen und raschen Versorgung aller Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein.
Im Falle eines akuten Interventionsbedarfs im Anschluss an die stabilisierende Erstversorgung besteht eine enge und zeitnahe Kooperation mit mehreren
umliegenden Kardiologischen und Herzchirurgischen Zentren, in denen eine Ballondilatation oder eine Notfalloperation durchgeführt werden kann. Unser besonderes Anliegen ist auch die Versorgung von Patienten, die sich einer Herzoperation unterziehen müssen, und vor allem die zeitnahe Vermittlung eines entsprechenden Operationsplatzes in einem Herz-Zentrum.

Speziell zur Verbesserung der Frühtherapie des Herzinfarktes wurden Strukturen aufgebaut, die in Verbindung mit dem Rettungsdienst des Rhein-Kreises Neuss bereits vor Aufnahme eine effiziente Herzinfarktdiagnostik (Telemedizin) und Frühbehandlung (Herzinfarktlyse im Notarztwagen) ermöglichen. Nach Abschluss baulicher Maßnahmen wird die Kardiologische Überwachungseinheit von derzeit 5 auf 8 Plätze (davon 2 Plätze mit nichtinvasiver Beatmungsmöglichkeit) erweitert. Die Klinik besitzt die Qualitätsvoraussetzungen zur Teilnahme an internationalen Studien zur Herzinfarktlyse.

Auch Patienten mit chronischen Herzkrankheiten werden in unserer Klinik diagnostiziert und behandelt. Wir bieten darüber hinaus Patientenschulungen zur Diätversorgung und Marcumarschulungen an.In Zusammenarbeit mit der Chirurgischen Klinik werden Ein- und Zweikammerschrittmacher implantiert. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch ambulante Implantationen oder Batteriewechsel durchgeführt werden. Falls erforderlich wird vorher eine elektrophysiologische Diagnostik durchgeführt. Für die Nachsorge von Schrittmacheraggregaten sind die notwendigen Programmiergeräte vorhanden. Außerdem können implantierte Defibrillatoren unter bestimmten Voraussetzungen überwacht und umprogrammiert werden.

Im Bereich der Gefäßdiagnostik spielen vor allem die Früherkennung von Beinvenenthrombosen und Lungenembolien eine Rolle. Hierzu stehen
Farbduplex- und Oesophagussonographie rund um die Uhr zur Verfügung. Die Ultraschallverfahren haben den Vorteil der fehlenden Strahlen- oder Kontrastmittelbelastung.

Auch Engstellen und Verschlüsse der Halsschlagadern oder der Beinschlagadern können so erkannt werden.

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